Geschichte

1893 Der katholische MĂ€nner- und JĂŒnglingsverein grĂŒndet sich in Hachen. Er gilt als einer der ersten VorlĂ€ufer des TuS. In der Satzung dieses reinen Junggesellenvereins heißt es u.a.: ,,Jedes Mitglied, welches heiratet, muss als Strafe fĂŒr seine Untreue ein Fass Bier geben und wird, weil es gefallen, aus dem Klub ausgestoßen“. Dieser Verein pflegte den Gesang und den Turnsport.

1919 Einige junge MĂ€nner schließen sich im „Klub der Freundschaft“ zu­sammen. Diese Vereinigung hat sich zunĂ€chst als Theatergruppe gebildet und gibt beim alten Lohmann am Bahnhof mit großem Zuschauerzuspruch im Winter 1919/1920 mehrere AuffĂŒhrungen.

1920 Nach der erfolgreichen Theaterwintersaison wollen die Jugendlichen im Sommer Sport treiben. Auf der Suche nach einer geeigneten Sportart, entdecken sie ihre Liebe zum Fußballspiel. Der Klub benennt sich um in „Rasensport 1920“.
In diesen Jahren nach dem 1. Weltkrieg ist Sport und namentlich der Fußballsport keinesfalls anerkannt sondern wird vielfach als Modeerscheinung abgetan. Immerhin hatte die erste Olympiade der Neu­zeit erst vor 24 Jahren stattgefunden – nicht als Medienereignis sondern von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt im fernen Athen, und die Gesellschaft ist von den Ideen des Turnvaters Jahn noch nicht durchdrungen. ,,SĂ€on Blödsinn, sĂ€e wild Ă€chter diöm BĂ€lleken hertelĂ€open“ – so oder Ă€hnlich Ă€ußern sich die Ă€lteren Hachener ĂŒber die, unwoisen JĂ€uste”, Die jungen Fußballer unter ihnen Clemens König. Eberhard Richter, August Spiekermann und Josef Schuhmacher; lassen sich jedoch nicht beirren. Sie gehen mit selbsthergestellten Fußballschuhen, “den genagelten Alltags”, auf Torejagd.

Das erste Fußballspiel des Jungen Vereins tragen die Hachener vom Rasensport 1920 in Hövel gegen den FC Sauerlandia 1911 aus. Mit 14 :1 Toren siegen die Gastgeber verdient.

1922 verschmelzen der katholischen JĂŒnglings- und MĂ€nnervereins und der Rasensport 1920. Fortan nennt man sich Allgemeiner Turn- und Sportverein Hachen”. Eine Turnabteilung wird gegrĂŒndet. Der junge Verein schafft Turn­gerĂ€te an. die durch Spenden in Millionenhöhe (Inflationszeit) und erhebli­che finanzielle Eigenbeteiligung finanziert werden. Die Turner des TuS ĂŒben im Saal der damaligen VereinsgaststĂ€tte Lohmann am Bahnhof. 300000,-RM zahlen die Mitglieder Jahresbeitrag, der sich fĂŒr Jugendliche um 100000,-RM ermĂ€ĂŸigt.

1923 Als besonderes Ereignis feiert die Turnabteilung das große Turnfest zu dem auch eine MilitĂ€rkapelle aus Paderborn aufspielen sollte. Die Festvorbereitungen waren bereits abgeschlossen und die Musik verpflichtet als aus Sundern eine Hiobsbotschaft kommt. Eine Epidemie ist dort ausge­brochen und deshalb sind alle Massenveranstaltungen in der Umgebung polizeilich verboten. In Hachen feiert man trotzdem den ganzen Tag. Am Abend findet das glanzvolle Fest durch die Gendarmerie des Kreises, die den Festplatz rĂ€umt, ein abruptes Ende.

Im gleichen Jahr nehmen die Hachener Turner am Turnfest in Warstein teil. Aus Freude ĂŒber die dort errungenen Siege, feiern die Hachener Teilneh­mer ausgiebig und kehren erst am folgenden Tag auf einem geliehenen Leiterwagen wieder nach Hause zurĂŒck.

1924 Die Saison 1923/24 schließen die Fußballer unter dem Abteilungsleiter Anton Brinkschulte als Fußballbezirksmeister ab.

1926 ein steter Mitgliederzuwachs lĂ€sst neue PlĂ€ne fĂŒr die Erweiterung des Sportangebots aufkommen, besonders die Turner bemĂŒhen sich um den Bau eines Freibades. Eine Kommission wird hierfĂŒr gebildet und Ingenieur Linneborn soll die PlĂ€ne entwerfen. Der TuS kann in den folgenden Jahren diesen Wunsch jedoch nicht verwirklichen.

1928 Den Bau einer Turnhalle verfolgt man seit 1928. ZunĂ€chst scheitert die­ses Vorhaben aus finanziellen GrĂŒnden. denn eine staatliche Förderung. wie es sie heute gibt ist zu dieser Zeit nicht möglich.

1929 Nur wenige Jahre nach seiner GrĂŒndung ist der TuS neben den ande­ren Vereinen im Ort ein wichtiger TrĂ€ger kultureller Veranstaltungen. Zahlrei­che TheaterauffĂŒhrungen in Lohmann’s Saal, unter der Leitung des Sport­freundes Clemens König, und die Karnevalsfeste zeugen davon. Außerdem organisieren die Sportler Turn- und Sportfeste. So findet 1929 in Hachen das Bezirksturnfest statt.

1930 Die bei einer TheaterauffĂŒhrung erspielten Gelder werden fĂŒr den An­bau der katholischen Kirche gestiftet.

1931 erringt die Jugend die Fußballmeisterschaft. Die Turner nehmen am Gauturnfest in HĂŒsten teil.

1932 erweitert man in Eigenarbeit den alten Sportplatz am Engelberg.

1933 schalten nach der Machtergreifung die Nationalsozialisten alle Verei­ne im Reichsbund fĂŒr LeibesĂŒbungen gleich; einige Sportler ziehen sich dar­aufhin aus dem aktiven Vereinsleben zurĂŒck.

Der Erlös der Karnevalsfeier dient zur Förderung des Freibadbaus, mit dem dann auch tatsÀchlich begonnen wird.

1935 grĂŒndet der TuS daraufhin die Schwimmabteilung unter der Leitung des im Krieg gefallenen Alois Bodemann.

1936-1945 In den spĂ€ten dreißiger Jahren erlahmt wie die Protokolle be­richten, das Vereinsleben zusehenst. Die Organisationen der neuen Macht­haber vereinnahmen die Jugend und spannen sie fĂŒr ihre Zwecke ein. Re­gimekritiker verschwinden aus dem öffentlichen Leben. Schließlich reißt der II. Weltkrieg (1939 – 1945) große LĂŒcken in die Reihen der Hachener Sportler.

1946 Nach Kriegsende melden sich wieder 43 Turner und Turnerinnen zum Training. Der TuS hat noch 250 Mitglieder

1947 Auf der alten Burg findet mit der Westfalen-Riege ein großer Sportwerbetag statt, der dem örtlichen Sport wieder Aufschwung gibt. Unsere Leichtathleten belegen beim Staffellauf in Schmallenberg den ersten Platz.

Beim Bundesturntest 1950 in Hamm können die Hachener Teilnehmer sechs Siege verzeichnen

1953 Auch die Fußballer feiern wieder Erfolge. Sie steigen in die Bezirksklasse auf. Mit erheblicher Eigenleistung wird der neue Sportplatz auf der HĂŒttenwiese, der heute noch die Heimat des TuS ist, gebaut.

1954 Hugo Grömmer: Sportdezernent der Regierung in Arnsberg, Freund und Förderer des TuS, gibt den Sportplatz fĂŒr den Spielbetrieb frei. HollĂ€ndische Sportler aus Helmond weilen zu Besuch in Hachen und im gleichen Jahr reisen unsere Fußballer zum Gegenbesuch in die Niederlande.

1956 Weitere Fortschritte bringt das Jahr 1956. in dem die MÀdchenturn­abteilung eröffnet und mit dem Bau der Turnhalle begonnen wird.

1957 Die Hachener Fußball-A-Jugend wird Kreismeister. Unsere 1. Mannschaft steigt aus der Bezirksklasse wieder ab.
Das Hochwasser im Herbst 1957 zerstört den neuen Sportplatz und ĂŒber 5000 Arbeitsstunden leisten freiwillige Helfer zum Wiederaufbau.

1958 Der Sportplatz wird weiter renoviert und ausgebaut. Eine Judoab­teilung grĂŒndet sich.

1959 steht Hachen im Zeichen des großen Turnertreffens des Westdeutschen Turnerbundes. Vier Tage dauert diese vom TuS mitorganisierte Veranstaltung.

1960 Das vierzigjĂ€hrige Bestehen des TuS Hachen kann zu Pfingsten mit ei­nem großen Sportfest auf der HĂŒttenwiese und in der Röhrtalhalle began­gen werden. Leichtathletische WettkĂ€mpfe. Schauturnen. JudovorfĂŒhrungen und Fußballspiele mit einheimischen Mannschaften und GĂ€sten aus Belgi­en (Antwerpen) und der damaligen Ostzone (Motor Gaithein) stehen auf dem Programm. Der MĂ€nnergesangverein Eintracht Hachen wirkt an der festlichen Gestaltung mit. Gegen Ende dieses JubilĂ€umsjahres zĂ€hlt unser Verein 295 Mitglieder

1961 in der Saison 1960/61 feiert die Fußballmannschaft mit 43 7 Punkten die Kreismeisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufstieg in die Bezirksklasse. Erfolgreiche Spieler zu dieser Zeit sind die in Hachen immer noch bekannten Sportfreunde Albert LĂŒbke gen. Hase, “Timo” NĂŒckel und Albert Schulte.

1963 Der Veranstaltungsreigen beginnt mit dem traditionellen Rosenmon­tag mit Preismaskenball. Die Eintrittspreise betragen seinerzeit 2,50 DM pro Person.

Bei dem Umzug aus Anlass des 300-jĂ€hrigen Bestehens der SchĂŒtzenbruder­schaft beteiligt sich der TuS mit einem Festwagen unter dem Motto “Der Alte vom MĂŒssenberg”. An der Gestaltung dieses Wagens wirkt besonders Willi Danne mit.

1964 Die Alte Herren Fußballabteilung nimmt den Spielbetrieb auf.

1965 grĂŒndet sich die Tischtennisabteilung., deren erster Abteilungsleiter Alfred Blöink ist. ZunĂ€chst ist der Zuspruch fĂŒr diese Sportart nicht besonders groß. Nach einigen Jahren treten jedoch gute Erfolge ein. Zeitweise verfĂŒgt die Tischtennisabteilung ĂŒber mehrere Jugendmannschaften.

1967 Nach elf Jahren als 1. Vorsitzender tritt Fritz Lohmann zurĂŒck und wird zum Ehrenmitglied des TuS ernannt.

1968 nehmen wieder viele aktive Turner am Turnfest in Berlin teil. Fast alle kehren mit Siegerurkunden heim.

Besonders aktiv ist die Fußballjugendab­teilung. Jugendleiter Conny Goralski kann auf die erfolgreiche Teilnahme von drei Jugendmannschaften am Meisterschaftsbetrieb und den außer­ordentlich guten Besuch der Weihnachtsfeier im Vereinslokal Lohmann mit 130 Kindern hinweisen. Wegen mangelnder Beteiligung am Übungsbetrieb stellt die Judoabteilung ihre AktivitĂ€ten ein.

1969 grĂŒndet sich die Hausfrauenturnriege.

1970 feiern der TuS und seine inzwischen 408 Mitglieder das fĂŒnfzigjĂ€hrige Bestehen. Das abendliche Festprogramm gestalten der MCV Eintracht Hachen und der Musikverein Hachen mit. An den sportlichen WettkĂ€mp­fen sind neben den Nachbarvereinen auch der belgische FC De Toekomst Borgerhout Antwerpen und als Höhepunkt der Bundesligist MSV Duisburg beteiligt. Die Leichtathleten bestreiten 100-m, 1000-m und 3000-m LĂ€ufe sowie einen Diskuswurfwettbewerb.

Ausgerechnet in dieser Saison steigt die 1 Mannschaft der Fußballer in die Kreisklasse B ab.

Die neue Flutlichtanlage am Sportplatz wird in Betrieb genommen.

1971 veranstaltet der TuS einen Fußballnachmittag zugunsten des Kinder­gartens. 2000,- DM und in den Folgejahre weitere erhebliche BetrĂ€ge kön­nen dem Kindergarten zur VerfĂŒgung gestellt werden.

1972 ergibt ein ResĂŒmee der jungen Leichtathletikabteilung 7 Kreismeister­2 Vizekreismeister- und 2 Vizesauerlandmeistertitel in den letzten drei Jahren. Unter der Leitung von Winfried Stuppardt und spĂ€ter Rainer Pley sind die Leichtathleten bei Meisterschaften noch einige Jahre sehr erfolgreich. Die Familie Lohmann gibt den Röhrtaler Hof auf. Nach langen Beratungen wird der Gasthof.. Zur Krone ,, zum neuen Vereinslokal bestimmt. Die Fußball­jugendabteilung erringt mit der Knaben- und SchĂŒler-Mannschaft eben­falls Kreismeistertitel. Felix Rother jun. wird in die Westfalenauswahl und wei­tere sechs Spieler werden in die Kreisauswahl berufen.
1973 erfolgt die Grundsteinlegung des Sportheims am Sportplatz. Unter gro­ßem Einsatz des Vorstandes erfolgt die Fertigstellung

1974 Hachen verfĂŒgt nunmehr ĂŒber die modernsten UmkleiderĂ€ume und sanitĂ€re Anlagen.

1976 reisen die Hachener Sportler nach Antwerpen in Belgien, um dort mit Erfolg am “Internationalen Sportfest” teilzunehmen. Die NeugrĂŒndung des Sportvereins Rot-Weiß Enkhausen bringt die Fußballer in arge BedrĂ€ngnis, da 21 Stammspieler den Verein wechseln. Nach diesem Aderlass steigt die 1. Mannschaft zwar in die 2. Kreisklasse ab. in der folgenden Saison gelingt unter Trainer Siegmar Baum, der zuvor die A-Jugend lange Zeit erfolgreich betreut hatte, der sofortige Wiederaufstieg.

1978 Die Mitgliederwerbung hat großen Erfolg. Der Mitgliederbestand des TuS kann erheblich erweitert werden.

1979 Der Jugendspieler Thomas Platzek wird in die Westfalenauswahl berufen.

1980 Seit 1980 laufen die ersten BemĂŒhungen um die GrĂŒndung einer Ten­nisabteilung. Große Schwierigkeiten bereitet dabei die Suche nach einem GelĂ€nde fĂŒr die Platzanlagen. Das zunĂ€chst ins Auge gefasste GrundstĂŒck hinter dem Sportplatz ist wegen Hochwassergefahr nicht geeignet.

1985 Am 4.12.1985 grĂŒnden schließlich im Hotel Richter interessierte Sportler die Tennisabteilung. Mit dem Bau der TennisplĂ€tze und des Clubhauses wird am Holthahn begonnen. Mit viel Eigenleistung und großem Engage­ment kann die Anlage in kĂŒrzester Zeit fertiggestellt werden.

Unter Hubert Göbel werden 1985 auch die Hachener Badmintonspieler aktiv. Sie erringen in den folgenden Jahren manche Meisterschaft fĂŒr den TuS. In der neu erbauten Turnhalle in Langscheid, die den speziellen BedĂŒrf­nissen dieser Sportart gerecht wird, finden die Sportler ihr neues zuhause. 1993 macht sich diese Abteilung als Verein selbstĂ€ndig.

1986 Am 29.6. wird am Holthahn der Grundstein fĂŒr die neue Tennisanlage des TuS gelegt.
Große Wellen schlĂ€gt im Röhrtal der Plan der Fusion zwischen dem TuS und Rot-Weiß Enkhausen. Dieses Vorhaben scheitert jedoch.

1989 In Sachen Sportabzeichen sind die Sportler des TuS Spitze. Bereits zum fĂŒnften Male hintereinander belegt der TuS Hachen unter der Regie von Franz Dittmann mit ĂŒber 200 Auszeichnungen den 1. Platz der Vereine im HSK.

Die Fußballjugendabteilung hat große Nachwuchssorgen und muss in vie­len Bereichen mit dem SuS Langscheid Spielgemeinschaften bilden. Ein gro­ßer Triumph ist aber 1989 die Meisterschaft der C-Jugend in der Leistungs­klasse. Im Pokal erreichte diese Truppe das Endspiel. Auch die D-Jugend wird in diesem Jahr Meister ihrer Gruppe.

1990 begeht der TuS sein 70-jĂ€hriges JubilĂ€um mit einem großen Sportfest. Neben vielen deutschen GĂ€sten können wir französische Freunde aus Torfou im Departement Maine et Loire begrĂŒĂŸen. Diese Kontakte wurden durch den 1. Vorsitzenden Klaus Wegner geknĂŒpft.

1991 Mit ĂŒber 50 Sportfreunden fĂ€hrt die Fußballabteilung zum Gegenbe­such nach Torfou. Die Gastfreundschaft der Franzosen ist ĂŒberwĂ€ltigend. Die Hachener sind in Gastfamilien untergebracht und erhalten so einen Einblick in die dortige Lebensweise.
In den Folgejahren ergibt sich ein reger Austausch zwischen den Dörfern; im Jahr 2000 wird schließlich eine offizielle Dorfpartnerschaft besiegelt.

Um weiterhin staatliche Förderung zu erhalten muss der TuS die BeitrÀge auf die MindestsÀtze des deutschen Sportbundes anheben.

1992 Im Fußball nichts neues. Seit einigen Jahren schon spielt die 1. Mann­schaft mit mehr oder weniger Erfolg in der A-Kreisklasse. Die II. Mannschaft ist in der C-Kreisklasse zwar immer oben dabei, schafft den Aufstieg je­doch nicht. Die Nachwuchssorgen im Jugendbereich, bei der Suche nach Schiedsrichtern und Betreuern bestehen weiterhin.

1993 Der TuS verstĂ€rkt in allen Bereichen wieder die Jugendarbeit. Ulli Coer­schulte und Rolf Meisen zeichnen verantwortlich fĂŒr die Tennisjugend. Sie geben den Kindern und Jugendlichen eine gute und solide Sportausbildung. Erste Erfolge erzielen Sie mit besten Platzierungen der Talente Mariana Lam­pe und Jan-Frederik Hesse bei den Stadtmeisterschaften.

Die Fußballjugend verzeichnet eines ihrer erfolgreichsten Jahre. F- und E­-Jugend steigen in die Leistungsklasse auf. Die D-Jugend liefert sich ein Kopf an Kopf-Rennen um die Meisterschaft.Diese Erfolge und ein aktives Vereinsleben mit Fahrten und Feiern sind Grundlage fĂŒr den großen Zulauf. Zum Kinderturnen unter Carola Weber treffen sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber 50 Kin­der in der Schulturnhalle.

Die Vereinsfahrt fĂŒhrt nach Torfou und zum Europafest nach Roussay (Frankreich). In der Nachbargemeinde von Torfou nehmen mehr als 5000 GĂ€ste aus allen Teilen Europas an dem Fest mit Musik-, Tanz-, und Sportgruppen teil.

Die Renovierung der Turnhalle am Sportplatz ist abgeschlossen.

1994 Die Fußball-Mannschaft muss den bitteren Weg in die 2. Kreisklasse antreten. Das Vereinsheim wird neu bestuhlt und mit einer Theke bestĂŒckt.

Thomas Hecke und Wolfgang Reuter initiieren den Radio Sauerland Cup, das grĂ¶ĂŸte Jugendturnier des Sauerlandes. Im ersten Jahr nehmen als 40 Mannschaften auf der HĂŒttenwiese teil. Wie schon die im Winter ausgerichteten fĂŒnf Hallenturniere wird die tolle Orga­nisation von allen Beteiligten hoch getobt. Außer der A-Jugend spie­len alle Mannschaften in der Leistungsklasse.

Tennis meldet erstmalig eine C-Jugendmannschaft zur Meisterschaftsrunde.

1995 Der TuS wird 75 Jahre. Vorsitzender Andreas Kiko lĂ€dt zu einer Sportwoche an die SportstĂ€tten des LSB in Hachen. Bundestrainer Berti Vogts diskutiert mit Jugendlichen in der Willi-Weyer-Schule, die Prominentenauswahl des SV Werder Bremen mit mehreren ehemaligen Nationalspielern spielt in einem Benefizspiel zu Gunsten der Sauerland-Klinik, an dem Radio Sauerland-Turnier nehmen ĂŒber 100 Jugendmannschaften teil und Hachen ist Veranstalter des Bezirksturnfestes.
Wegen des großen Andrangs an den SportstĂ€tten ist ein Bustransfer eingerichtet. Nur der abendliche Festakt leidet unter schlechtem Besuch.
Besonders geehrt werden Willi Danne als Ă€ltestes Mitglied des TuS fĂŒr seine besonderen Verdienste, Felix Rother als langjĂ€hriger Vorstand, Platzwart und gute Seele des TuS sowie Manfred Winkler fĂŒr 25 Jahre aktive Jugendarbeit.

1996 Hachen wieder in der A-Liga. Doch diesmal dauert die Freude nur kurz. Nach einem Jahr erfolgt erneut der Abstieg.

1997 Die HĂŒttenwiese wird in Eigenregie ĂŒbernommen. Damit schultert des TuS aus eigener Kraft 3 TennisplĂ€tze, ein Tennisheim, einen Sportplatz mit Turnhalle und Sportheim..

1999 Die C-Jugend wird Meister der Leistungsklasse und steigt in die Bezirksklasse auf.

2000 Jahrelange Tradition wieder aufnehmend veranstaltet der TuS zusammen mit dem Musikverein eine karnevalistische Prunksitzung. Auf den Erfolg wird in den nÀchsten Jahren wieder aufgebaut. Von Jahr zu Jahr können wieder mehr Eigenakteure gewonnen werden.

2001 Hachens B-Jugend ist Kreispokalsieger und Kreismeister. Manfred Winkler und Rainer Lampe haben ihre Mannschaft in jahrelanger Arbeit zu einer Top-Truppe im Sauerland geformt.

2002 Die erste Mannschaft steigt in die Kreisliga B auf. Die B-Jugend verteidigt den Kreismeistertitel und tritt somit in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga an.

2004 Hachens A-Jugend wird Kreismeister und spielt in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga.

2005 Durch ein 2:1-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den SuS Westenfeld kehrt Hachen in die B-Kreisliga zurĂŒck.

2006 Hachens Erste belegt am Ende den 3. Platz in der B-Liga

2007 Nach 10 Jahren kehrt der TuS Hachen wieder in die A-Kreisliga zurĂŒck. Gesichert wird der Aufstieg durch ein 6:0 gegen den TuS Sundern II am vorletzten Spieltag.

2007/08 Der TuS Hachen sorgt bei seiner RĂŒckkehr in die A-Liga fĂŒr Furore und fĂŒhrt zwischenzeitlich die Tabelle mit 4 Punkten Vorsprung an. Am Ende landet man auf einem hervorragenden 3. Platz.

2008 In der Sommerpause wird der Kunstrasenplatz inkl. Soccercourt gebaut und am 18.10. eingeweiht. Die gesamte Sportanlage wurde mit viel Eigenleistung neugestaltet.

2009 Die 1. Mannschaft schließt die A-Liga-Saison auf dem 5. Platz ab.

2010 Die 1. Mannschaft bestÀtigt den 5. Platz aus dem Vorjahr. Die Reserve wird in der C1-Liga 6.